Der Medinspector® für Arztpraxen

Pharmazeutisches Konsil in digitaler Form!

Zum Klinikalltag gehört es ganz selbstverständlich dazu - das pharmazeutische Konsil! Arzt und Apotheker stimmen sich zur Medikation ihres gemeinsamen Patienten ab. Genau diese Möglichkeit bietet der Medinspector® nun auch für den Praxisalltag. Arzt und Apotheker können sich über die Software unkompliziert, schnell und datenschutzkonform zur Medikation austauschen. Als Arzt haben Sie die Arzneimitteltherapiesicherheit Ihrer Patienten damit stets direkt im Blick. Pharmazeutische Optimierungsvorschläge des Apothekers werden über den Medinspector® digital übermittelt und können nach Prüfung durch Sie übernommen werden. Dies vereinfacht die Kommunikation zwischen den Gesundheitsberufen, erhöht die Arzneimitteltherapiesicherheit und bindet den Patienten aktiv in den gesamten Prozess ein.
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Prozess

So funktioniert der Medinspector®

Patientin bei Arzt

1. Erfassung der Daten

Arzt oder Apotheker erfassen auf Basis des Medikationsplans und der Brown Bag Analyse die Gesamtmedikation des Patienten, inklusive Selbstmedikation, Nahrungsergänzungsmittel und Ernährungsgewohnheiten. Dazu werden Stammdaten, ggf. gesicherte ICD-codierte Diagnosen, Geburtsdatum, Geschlecht sowie optionale Angaben, wie z. B. Laborwerte, Abstammung, Körpergewicht und Körpergröße, Lebensgewohnheiten, Befindlichkeiten, Non-Adhärenz und individuelle Anwendungsschwierigkeiten auf der Medikationsmanagement-Plattform dokumentiert.

2. Medikationsanalyse

Erfassen Sie als Arzt die Daten des Patienten, wird die Gesamtmedikation auf Dosierung, Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und Wirtschaftlichkeit überprüft. Die analytische Basis hierfür bilden die SCHOLZ- und MMI-Datenbanken. Für ein hohes Maß an Qualität steht die als Medizinprodukt zertifizierte „Puzzle-Seite“ des Medinspectors®, auf der die aktuelle Medikation bearbeitet wird.
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3. Abstimmung zur Medikation zwischen Arzt und Apotheker

Nach Überprüfung auf bestimmte Medikationsrisiken wird Ihnen, als Arzt, bei Bedarf eine entsprechende Intervention vom Apotheker vorgeschlagen. Die gesamte Analyse und Kommunikation erfolgen über die Software absolut DSGVO-konform.  Sie können den Interventionsvorschlag dann annehmen oder ablehnen, bzw. noch einmal - direkt im System - in die Abstimmung mit dem Apotheker gehen. Die Therapiehoheit liegt bei Ihnen! Sie als Arzt entscheiden über den weiteren Verlauf und besprechen dies mit dem Patienten! Durch diese Art der regelmäßigen Überprüfung der Medikation Ihrer chronisch kranken Patienten wird die Arzneimitteltherapiesicherheit erhöht und unerwünschte Arzneimittelwirkungen können reduziert werden.
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Der Medinspector® in der Praxis

Mögliche Umstände als Anlass für eine Medikationsanalyse

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Dauermedikation

Mehr als drei Medikamente in der Dauermedikation
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Organinsuffizienzen

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Verschiedene Fachärzte

Gleichzeitige Behandlung von verschiedenen Facharztgruppen
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Krankenhausentlassung

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Verdacht

• auf unerwünschte Arzneimittelwirkung
• auf Non-Adhärenz
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Anwendungsschwierigkeiten

durch z. B. körperliche Einschränkungen

Eigenschaften des Medinspectors®

Die Vorteile des Medinspectors® im Überblick

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Standardisiert
Automatisiert

Rechtskonform
Zertifiziert

Validiert
Kuratiert

Befähigend

Zeitsparend
Einfach

Lernend

Entscheidungs-
unterstützend

Vernetzend
Kommunizierend

Aktuelles Pilotprojekt in der Region Nordrhein

Vergütung von Medikationsanalysen mit dem Medinspector®

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Vergütung von Medikationsanalysen mit dem Medinspector® in der Region Nordrhein

In der Region Nordrhein läuft derzeit ein Pilotprojekt der GWQ Service Plus AG und des Hausärzteverbands Nordrhein. Versicherte aus dieser Region, die regelhaft mindestens fünf verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen und an der hausarztzentrierten Versorgung teilnehmen, können die Leistung einer Medikationsanalyse mit dem Medinspector® über ihre Krankenkasse in Anspruch nehmen. Eine Übersicht der teilnehmenden Krankenkassen sowie Apotheken finden Sie hier.

Sie sind Hausarzt in der Region Nordrhein und möchten am Pilotprojekt teilnehmen? Dann rufen Sie uns gern in unserer Niederlassung Hamburg unter der Telefonnummer 040 - 716 244 97 an oder schreiben Sie uns eine Mail an info@viandar.de - Wir helfen Ihnen gern weiter!

Interessiert? Wir sind für Sie da!

Sie möchten mehr über den Medinspector® erfahren oder haben Interesse daran, diesen in Ihrer Praxis zu nutzen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.
Zum Kontaktformular
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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wie kann der Apotheker / die Apothekerin mich beim Medikationsmanagement unterstützen?

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Der Apotheker / die Apothekerin erfasst in einem strukturierten Erstgespräch mit dem Patienten / der Patientin die Gesamtmedikation. Dazu gehören auch Medikamente weiterer Verordner wie z.B. Fachärzte und Medikamente aus dem Bereich der Selbstmedikation. Außerdem erfragt der Apotheker / die Apothekerin im Erstgespräch die Patientenkenntnisse zur Arzneimitteltherapie. Somit liefert Ihnen der Apotheker / die Apothekerin wichtige Zusatzinformationen über Ihren gemeinsamen Patienten.

Während der Medikationsprüfung bringt der Apotheker / die Apothekerin ihre pharmazeutischen Kompetenzen ein und berücksichtigt unter anderem zusätzliche Prüfkriterien wie Anwendung, Adhärenz und Lagerung der Medikamente. Bei der abschließenden Patienteninformation kann Sie der Apotheker / die Apothekerin z.B. durch Anwendungsschulungen unterstützen.

Auf welche Datenbasis greift der Medinspector® bei der Medikationsprüfung zurück?

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Herzstück des Medinspectors® ist die Medikationsanalyse auf Grundlage der MMI- und der SCHOLZ Datenbank. Insgesamt vier Prüfkriterien fließen in die Analyse-Ergebnisse ein:

• Kontraindikationen

• Dosierung (in der Entwicklung)

• Wechselwirkungen

• Wirtschaftlichkeit (in der Entwicklung)

Die Prüfkomponente des Medinspectors® ist dabei als Medizinprodukt zertifiziert.

Welche Berufsgruppen aus der Arztpraxis können mit dem Medinspector® arbeiten?

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Die Software ist mit unterschiedlichen Berechtigungen angelegt, welche die gesetzlich festgelegten Befugnisse und Verantwortlichkeiten im Prozess der Medikationsanalyse berücksichtigen. Dadurch ist eine Arbeitsaufteilung während des Medikationsmanagements in der Arztpraxis möglich, um den Medinspector® in den eigenen Praxisalltag zu integrieren. So können Aufgaben wie das Anlegen neuer Patienten / neuer Patientinnen und die Datenerfassung im Praxisalltag von Medizinischen Fachangestellten (MFA) übernommen werden. Die Medikationsprüfung unterliegt der ärztlichen Kompetenz.

Welche Browser sind mit dem Medinspector® kompatibel?

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Wir empfehlen die aktuelle Version von Google Chrome.

Wie wird der Medinspector® installiert bzw. eingerichtet?

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Beim Medinspector® handelt es sich um eine browserbasierte Anwendung. Daher ist keine Installation auf Endgeräten notwendig. Die Nutzung ist aus einem sicheren Netzwerk von jedem Arbeitsplatz aus möglich.

Jede Arztpraxis erhält ein eigenes Medinspector®-System in Form eines Tenants zur Verfügung gestellt. Darunter versteht man eine virtualisierte, mandantenfähige Variante eines Servers.

Wie wird der Schutz patientenbezogener Daten gewährleistet?

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Durch die Nutzung des Medinspectors® erheben Sie personenbezogene Daten, insbesondere auch Gesundheitsdaten. Diese Daten sollten grundsätzlich nur insoweit verwendet werden, als dies zur Durchführung der Medikationsprüfung erforderlich ist. Der Patient / die Patientin hat grundsätzlich das Recht auf Löschung. Aufgrund dessen sollten keine Daten außerhalb des Medinspectors® gespeichert werden. Als besonderen Service erhalten Sie im Login-Bereich Zugriff auf alle relevanten Datenschutzdokumente. So können Sie sich voll und ganz auf die Medikationsprüfung mit dem Medinspector® konzentrieren.

Der Medinspector® arbeitet cloudbasiert, die Infrastruktur der Cloud befindet sich in einem deutschen Hochleistungsrechenzentrum. Es handelt sich um ein KBV-zertifiziertes Produkt unseres Partners DocCirrus. Die Cloud-Anbindung stellt sicher, dass sensible Daten ausschließlich cloudbasiert verschlüsselt gespeichert werden können. Die Cloud-Anbindung ist für den Betrieb des Medinspectors® zwingend erforderlich. Die Cloud-Anbindung ermöglicht außerdem den Datenaustausch zwischen den Nutzern wie z.B. Arzt / Ärztin und Apotheker / Apothekerin. Die Datenhoheit bleibt dabei stets beim Nutzer. Partner erhalten nur Zugriff auf Daten, die Ihnen explizit transferiert wurden. Die gesamte Kommunikation läuft dabei verschlüsselt ab.